Die Orgel in der St. Andreaskirche zu Verden/Aller

Die Orgel der St. Andreaskirche zu Verden wurde 1974 von der Orgelbaufirma Hillebrand in Hannover-Altwarmbüchen gebaut. Sie hat 13 Register, die auf das Hauptwerk, das Brustwerk und das Pedal verteilt sind. Dieses Instrument wurde im Stile einer Chororgel der Renaissance konzipiert und nach Prinzipien alter Orgelbaukunst hergestellt (Pfeifenmaterial, Traktur, Windversorgung, Gehäuse und Stimmung). Zusammen mit der guten Akustik der romanischen Kirche ist so ein wunderbares Instrument entstanden, das trotz seiner geringen Größe für die alte Musik an Klang und Spielbarkeit kaum Wünsche offen läßt.


Disposition der Hillebrandorgel (1974):

HW:  Praestant  8’ BW:    Gedakt  8’ Ped.: Subbaß 16’
 Rohrflöte  8’  Flöte 4’ 
 Oktave  4’  Flöte 2’  Tremulant über das
 Quinte 3’  Quinte 1’ gesamte Werk
 Oktave 2’  Regal 8’ 
 Mixtur 4f     Koppeln HW/Ped
 Dulzian 8’      BW/Ped

Die Orgel ist nach Bauprinzipien des 17. Jahrhunderts konzipiert
und ungleichschwebend gestimmt.